Fresh asparagus, strawberries and peppermint

Wie kann man mit Clean Eating abnehmen?

Warum und wie kann man mit Clean Food bzw. Clean Eating abnehmen? Formulieren wir die Frage anders: Weshalb nimmt man ab, wenn man die Ernährung auf frische und weitgehend unverarbeitete Kost umstellt?

mit clean-food abnehmen ist einfach

Das erklärt sich leicht, wenn man einmal verstanden hat, was uns heute in den Industrieländern dick macht:

  • Nahrung, die unreif gepflückt und transportiert wird.
  • Nahrung, die vielen Verarbeitungsprozessen unterzogen wird, bei denen auch Stoffe zugemischt werden, die im Essen nichts zu suchen haben.
  • Fleisch, das in Massentierhaltung erzeugt wurde und das von Tieren stammt, die mit Hormonen behandelt wurden, damit sie schnell Gewicht zulegen – was wir dann auch tun.
  • Nahrung, die chemisch in einer Form verändert wurde, die den Körper dazu bringt, Fett einzulagern oder denStoffwechsel herunterzufahren – zum Beispiel Transfette.
  • Nahrung, die mit Appetit-lockenden Stoffen angereichert wurde – beispielsweise mit Glutamat.
  • Essen, das nur wenig Ballaststoffe enthält und damit eine schnellere Aufnahme von Kohlenhydraten ermöglicht – was zu deren Einlagerung als Fett führt.
  • Essen das nicht mehr die Mineralstoffe, Enzyme und Vitamine enthält, wie in früheren Zeiten, weil die Ackerböden erschöpft sind und Obst und Gemüse zu lange liegen, zu stark erhitzt werden usw.

Diese Aufzählung ist nicht vollständig, zeigt aber, weshalb Clean Eating uns hilft, abzunehmen:

Frisch zubereitetes Essen aus wenig verarbeiteten Lebensmitteln verbessert den Stoffwechsel, hilft, Fett abzubauen bzw. wenig einzulagern, verlangsamt die Aufnahme von Kohlenhydraten und versorgt den Körper mit lebenswichtigen Enzymen.

Wenn wir clean essen, kommt automatisch mehr von dem auf den Teller, was uns schlank hält, beispielsweise Salate und Gemüse. Wir benutzen keine dickmachenden Zusätze und geben dem Körper keine biochemischen Signale zur Einlagerung von Fett, beziehungsweise zum Umbau von Kohlenhydraten in Fette.

Überhaupt spielen Kohlenhydrate im clean eating eine ganz andere Rolle als in der Alltagsernährung des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Statt sogenannten leeren Kohlenhydraten wie Weißmehl werden vollwertige Kohlehydratquellen verwendet. Dazu gehören unter anderem Hülsenfrüchte, gekeimtes Getreide, Gemüse und andere Formen von Kohlenhydraten, die viel Ballaststoffe enthalten. Sie sorgen dafür, dass Stärke und Zucker langsam aufgenommen werden. So kommt es nicht zu massiven Ausschüttungen von Insulin aus der Bauchspeicheldrüse. Der Blutzucker bleibt weitgehend stabil und Heißhungerattacken gehören der Vergangenheit an.